Team "Rio ruft!" Saisonstart

Team Rio ruft Sporthoschule Köln

Erstes gemeinsames Training nach der Winterpause

Die Nachwuchs-Rennrollstuhlfahrer/ -innen von Team „Rio ruft!“ haben sich Mitte April zum ersten Leistungslehrgang 2014 in der Sporthochschule Köln zusammengefunden.

Ein ganzes Wochenende lang hatten sie Zeit, um Erfahrungen auszutauschen, Fragen zum Material zu klären und natürlich auch um gemeinsamen zu trainieren.

Gudrun und Heini Köberle standen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Die Team-Mitglieder halfen sich auch untereinander – wie es sich für ein echtes Team gehört.

Auf dem Trainingsplan für das Wochenende standen Startübungen, Sprints, die richtige Krafteinteilung bei Langstrecken und auch Technik-Übungen.

Heini Köberle, selbst mehrfacher Paralymics-Sieger, beobachtete dabei jeden Einzelnen ganz genau, denn für einen erfolgreichen Wettkampf muss alles stimmen: von der Kondition über die richtige Körperposition bis hin zur Technik, mit der man den Rennrollstuhl optimal auf Geschwindigkeit bringt.

Zwei neue Gesichter im Team

Julia Würthen, Team Rio ruft Merle Menje, Team Rio ruft

 

Die aufgeweckte Merle und die quirlige Julia bringen mit viel Girl-Power frischen Wind ins Team.

Die Team-Mitglieder kommen aus ganz Deutschland. Durch „Rio ruft!“ können die Nachwuchssportler im Alter von 9 bis 22 Jahren ihrem individuellen Leis­tungsvermögen entsprechend trainieren und zugleich von der Gruppendynamik profitieren. Auch wenn der Ruf nach Rio immer lauter wird: Für das Team ist der Weg das eigentliche Ziel. Die Jugendlichen sol­len durch das Projekt Teamgeist entwickeln und lernen, mit den Höhen und Tiefen des Leistungssports richtig umzugehen.

Weiterer Lehrgang 2014 geplant

Susanne Lang, Sprecherin der Invacare GmbH, hat das Team in Köln be­sucht:

Es ist interessant zu sehen, wie sich die jungen Sportler stetig stei­gern und mit welch großen Schritten dies geschieht. Wir sind sehr zufrie­den mit der Leistung eines jeden einzelnen. Auch wenn manche noch zu jung für Rio sind, so sind doch große Talente erkennbar, die wir gerne in ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Die Jüngeren können sich durch das Projekt mit den „Großen“ austauschen. Für die Älteren wird es natürlich immer spannender, deshalb haben wir uns entschieden, in diesem Jahr zusätzlich einen Lehrgang mehr als bisher anzubieten.