Presseinformation - „Go for Tokyo!“ sammelt für einen guten Zweck

Isny, Juli 2020

Rennrollstuhlfahrer spenden bei 12-Stunden-Lauf für Ärzte ohne Grenzen

Sechs junge Rennrollstuhlfahrer, 102 Kilometer und
740 Euro Spendengelder für Ärzte ohne Grenzen – das
ist die erfolgreiche Bilanz des Teams „Go for Tokyo“
beim 12-Stunden-Lauf am 4. Juli 2020. Die jungen
Rennrollstuhl-Athleten haben sich letzte Woche kurzfristig
organisiert, um an dem beliebten Amtzeller 12-Stunden-
Lauf teilzunehmen. Gelaufen bzw. mit dem Rennrollstuhl
gefahren wurde deutschlandweit. Die Zeiten sowie die
Kilometer wurden digital eingereicht, auf der Website des
Veranstalters gesammelt und veröffentlicht. Das Team
„Go for Tokyo“ wird von der Invacare GmbH aus Isny
sowie dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V.
unterstützt.

Gemeinsam Laufen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch einem guten Zweck dienen. Dies beweist der 12-Stunden-Lauf von Amtzell seit nunmehr 15 Jahren, in denen insgesamt schon rund 250.000 Euro an Spendengelder für Ärzte ohne Grenzen gesammelt werden konnten. Die Rennrollstuhlfahrer vom Team „Go for Tokyo“ waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Kurzerhand haben die Sportler im Alter von zehn bis 29 Jahren zusammen mit ihren Eltern die Teilnahme am Lauf organisiert und sich per GPS und Chatgruppe vernetzt. „Da es derzeit keine Vorort-Wettkämpfe gibt, um sich zu messen und gemeinsam trainieren zu können, ist so ein virtuell organisierter Lauf eine willkommene Herausforderung für unsere Teammitglieder. Und dabei hatten sie so einen Spaß, dass sie schon weitere, virtuelle Laufveranstaltungen planen“, berichtet Heini Köberle, Trainer und Motivator des Teams „Go for Tokyo“, stolz von seinen Rennrollstuhlathleten. Für den 12-Stunden-Lauf für Ärzte ohne Grenzen hat das Team nicht nur eigene Spenden für das Startgeld gesammelt, sondern auch weitere Sponsoren akquiriert, sodass durch die sechs Teilnehmer 740 Euro zusammenkamen.

Das Fahren mit dem Rennrollstuhl, auch „Schnellfahren“ genannt, ist eine schnelle Sportart, die mit einem speziellen Rollstuhl durchgeführt wird. Die Sportler trainieren dabei Kraft, Ausdauer und Technik, auf Laufbahnen sowie auf normalen Straßen, vergleichbar mit Ausdauerläufern.

Alle Ergebnisse und Informationen zum jährlichen 12-Stunden-Lauf sind auf https://www.12stdlauf.de/ einsehbar. Mehr über das Team „Go for Tokyo“ finden Sie hier.

Bildmaterial:  

Die sechs Rennrollstuhlfahrer des Teams „Go for Tokyo“ mussten innerhalb von 12 Stunden die Läufe durchführen, per GPS aufzeichnen und auf die Website des Veranstalters hochladen.

Fotos vlnr: Julia Würthen (18 J) fuhr 10 km, Florian Wehmeier (14) 8 km, Simon Snieders (14) 11 km, Amos Donath (10 J) 11,6 km, Merle Menje (15 J) reichte gleich drei Läufe von je rund 15 km Länge ein und Denis Schmitz (29) schaffte 15 km.