Miami Marathon

Film und Fernsehen per Handbike erleben: Unsere Vorfreude auf den Miami-Marathon mit der einzigartigen Streckenführung durch Miami Beach, den Ocean Drive, über den Biscayne Boulevard und durch Coconut Groove war extrem groß.



Zwei Tage vor dem Rennen trafen wir uns mit anderen Handbikern aus verschiedenen Ländern im Hyatt House Hotel in Miami, da von hier aus die Fahrt der Rollstuhlfahrer zum Startbereich organisiert war.

Unglücklicherweise behielt die Wettervorhersage für den Tag des Rennens recht. Denn als sich am 27. Januar die Athleten und Helfer morgens um 03:00 Uhr in der Hotel-Lobby trafen, schüttete es draußen wie aus Kübeln und dazu stürmte es heftig.

Eskortiert von Polizeifahrzeugen mit Sondersignal fuhren wir in einem Konvoi von ca. 20 Autos quer durch die Stadt. Ohne deren Hilfe wäre es praktisch unmöglich gewesen den Weg zum Startbereich zu finden, da schon unzählige Straßen für den Marathon gesperrt waren. Cool, wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit gefahrlos durch rote Ampeln fahren darf.

Ungeschützt vor dem auskühlenden Wind und dem anhaltenden Regen machten wir unsere Handbikes startklar. Es war sehr unangenehm, in der nassen Sportkleidung im Bike zu sitzen und zu warten. Regenkleidung kann man nicht drüberziehen, da diese beim „Kurbeln" im Weg wäre und es dann während des Rennens zu warm werden würde.
 
Endlich, auf dem Weg zur Startaufstellung hat der Regen aufgehört. So wurden wir während des Rennens „nur“ noch durch Spritzwasser von unten nass. Aufgrund der Wetterverhältnisse hatten die Veranstalter auf größere Aufbauten am Start verzichtet. Ohne Startschuss ging es mit 20 minütiger Verspätung los.