Qualität der Dienstleistung im Gesundheitswesen als gemeinsames Ziel

Gesprächsaustausch mit Gesundheitsministerin Barbara Steffens von NRW

(v.l.n.r.): R. Lettermann (Geschäftsführer Sanitätshaus Lettermann GmbH), Dr. med. R. Thietje (Sprecher des Arbeitskreises Querschnittlähmung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung), Ministerin B. Steffens (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW), Karsten Völz (Senior Expert Health Care Affairs Invacare GmbH), Foto: © MGEPA 2016



Wie stellt sich die Versorgung der Patienten in NRW mit Hilfsmitteln aus Sicht der Leistungserbringer (Ärzte, Kliniken und Sanitätshäuser) und der Industrie dar? Dieser und weiterer Fragen gingen am Dienstag, den 09.02.2016, beim Treffen mit Frau Ministerin B. Steffens sowohl Priv.-Doz. Dr. med. R. Thietje, als Sprecher des Arbeitskreises Querschnittlähmung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Ralf Lettermann, als Vertreter der Leistungserbringer in NRW, als auch Karsten Völz, Senior Expert Health Care Affairs  bei Invacare, nach.

Die Versorgung der Patienten steht bei allen am Gespräch Beteiligten klar im Mittelpunkt ihres Tuns. Jedoch haben aktuelle Ausschreibungen und Leistungskürzungen im Gesundheitswesen für Unruhe gesorgt. So steht mehr der Kostendruck der Kostenträger als der Therapieerfolg beim Patienten im Zentrum der Kritik, wenn es um die Versorgung geht.
Im Rahmen dieses Treffens waren sich alle Beteiligten in dem Punkt einig, dass aufgrund des demografischen Wandels die Zahl der zu versorgenden Menschen stetig steigt und auf Seiten der Leistungserbringer (Ärzte und Sanitätshäuser) die bedarfsgerechte Qualität der Versorgung eines Patienten nicht leiden darf. Nach gemeinsamer Ansicht mit der Industrie muss hier strategisch, langfristig gedacht, gemeinsam gehandelt und kommuniziert werden.
Das Treffen dieser vier Experten aus dem Gesundheitswesen zeigt auf, dass Handlungsbedarf zum Wohle des Patienten besteht und das Land NRW im Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen steht, die aktiv von allen Parteien angegangen werden müssen. Ministerin Steffens hob abschließend hervor, wie sehr sie es begrüßen würde, auch im nächsten Jahr solch ein Treffen stattfinden zu lassen, um aktuelle Fortschritte zu diskutieren.
 

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