Persönliche Bestzeit und Sieg zum Abschluss in der Schweiz!



7.6.2015 Beim dritten und letzten Teil der Bahnmeetings in der Schweiz bot Thomas Geierspichler zwei Glanzleistungen: Bei den Schweizer Meisterschaften mit Beteiligung der Weltelite in Arbon fuhr er über die 400m persönliche Bestzeit und wieder ein A-Limit! Zudem holte er beim letzten Rennen über die 1.500 m den ersten Sieg in der Schweiz! 
 
"Dieses Rennen gestern über die 400 m war der Wahnsinn. Mit 1:00:44 Minuten habe ich meine persönliche Bestzeit, die ich vor elf Jahren aufgestellt habe, unterboten! Ich bin seit damals nie mehr so schnell gefahren und ich kann‘s gar nicht packen und in Worte fassen, wie sehr ich mich freue", jubelte der Salzburger.
"Die Bedingungen waren perfekt und die Bahn ist superschnell. Ich konnte in aller Ruhe mein Aufwärmprogramm durchziehen und merkte da schon, dass es super läuft. Beim Start legte gleich der US-Amerikaner Martin Raymond ein Höllentempo vor und siegte. Doch ich ließ den restlichen Konkurrenten keine Chance und wurde mit zwei Sekunden vor dem Thailänder Kurattanasiri Pichaya Zweiter. Vierter wurde Lokalmatador Beat Bösch. Es war ein wirklich geiles Rennen, wo richtig die Post abging. Meine Form ist fantastisch und das harte Training macht sich bezahlt."
 
Sieg zum Abschluss über die 1.500 m!

"Dass es nach dem gestrigen 400er, dem besten in meiner Karriere, heute noch zum ersten Sieg gereicht hat ist ein absoluter Traum für mich", sagte Geierspichler.
"Der 1.500er heute war von Beginn an ein Traum: Ich hab gleich vom Start weg voll angedrückt und hinten kam es zum Geplänkel. Nach zwei Runden drehte ich mich um und sah eine Lücke. Dann habe ich voll durchgezogen und wieder mit einer tollen Zeit von 3:49 Minuten gewonnen. Das war so ziemlich die gleiche Zeit wie bei den Paralympics in Athen, wo ich Gold gewann! Wieder holte ich ein A-Limit und diesmal konnte ich den fast unschlagbaren Martin Raymond aus den USA um acht Sekunden schlagen! Mit den Meetings hier in der Schweiz bin ich mehr als zufrieden und es zeigt mir, dass ich Richtung Paralympics in Rio im nächsten Jahr auf einem sehr guten Weg bin!"